Der Unterschied zwischen einem normalen EGVP und einem beBPo

Ein beBPo gilt im Gegensatz zu einem reinen EGVP als sicherer Übermittlungsweg nach § 130a Abs. 4 ZPO. Da bei der Übertragung über einen sicheren Übermittlungsweg die Authentifizierung des Absenders der Nachricht gegeben ist, kann auf eine qualifizierte elektronische Signatur verzichtet werden.

Technisch unterscheiden sich EGVP und beBPo durch die bei letzterem zusätzlich in SAFE zugewiesene Rolle „egvp_bebpo“. Um ein EGVP in ein beBPo umzuwandeln, sind folgende Schritte notwendig:

  • Prüfung der Identität des Postfachinhabers durch die beBPo-Prüfstelle
  • Zuordnung der EGVP-Rolle „egvp_bebpo“ in SAFE durch die beBPo-Prüfstelle
  • Beschaffung und Einbindung des VHN-Zertifikats durch den Postfachinhaber